Beim ZiTex-Branchendialog bei HUESKER in Gescher diskutierten NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Verbänden und Forschung über die Kreislaufwirtschaftsstrategie des Landes, das geplante Textilgesetz und die wirtschaftliche Lage der Branche.
Mona Neubaur betonte die ökonomischen Chancen einer klugen Kreislaufwirtschaft: Sie kann Rohstoffabhängigkeiten verringern, Innovationen fördern und neue industrielle Wertschöpfung schaffen. Zugleich sagte sie zu, die Expertise der Textilunternehmen und der Forschungsinstitute in die Ausgestaltung der erweiterten Herstellerverantwortung einzubeziehen.
Verbandspräsident Dr. F.-Hans Grandin mahnte gleichzeitig wettbewerbsfähige Energiepreise und weniger Bürokratie an. Die Branche sei bereit, in klimaneutrale, zirkuläre und digitale Produktion zu investieren. Dafür müssten ökologische Ziele und industrielle Wettbewerbsfähigkeit gemeinsam gedacht werden.
Dr. Uwe Mazura, Hauptgeschäftsführer von textil+mode, stellte klar: „Wer Finanzierung und Verantwortung übernehmen soll, muss auch an Steuerung und Organisation mitwirken können.“
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