Verband der nordwestdeutschen
Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.
Monday, 20. November 2017
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Schmitz-Werke bieten technische Textilien unter mobiltex an


Textilien, die bewegen: Auf der Techtextil 2017 in Frankfurt a. M. präsentierten unser Mitgliedsunternehmen Schmitz-Werke (Emsdetten) erstmalig ihre Marke für technische Textilien mobiltex (www.mobiltex-online.com). mobiltex ist auf die textile Ausstattung in den Bereichen Automotive, Aircraft und Rail spezialisiert. Das Interesse war groß, da es sich bei mobiltex um einen vollstufigen „made in Germany“-Lösungsanbieter handelt.

Als Produkt-Highlight stellte die Marke ein auf dem Markt bislang einzigartiges Blackout-Gewebe für im Bahnbereich eingesetzte Sonnenschutz-Rollos vor. Es entspricht dem „Hazard Level 3“ (HL3). „Es hat sich bestätigt, dass die Techtextil der Anlaufpunkt für die Bereiche Automotive, Aircraft, Rail ist – wir haben hier sehr interessante Gespräche führen und Kontakte knüpfen können“, resümiert Torsten Weißhaar, Sales Manager Automotive bei mobiltex. Von führenden Herstellern und Zulieferern erhielt die neue Marke durchweg positive Resonanz.

Viele Besucher kannten die Schmitz-Werke durch die etablierten Marken swela und drapilux und deren qualitativ hochwertigen Produkte bereits sehr gut. Das Emsdettener Unternehmen gilt in der Textil-Branche als Innovationsführer. Fortan können die Schmitz-Werke nun der hohen Nachfrage nach technischen Textilien mit einem eigenen Lösungsfinder begegnen. mobiltex bietet Stoffe made in Germany, die in den Bereichen Automobil, Nutzfahrzeuge, Eisenbahn, Luftfahrt, Industrie und Verkehr benötigt werden. Besonderheit der qualitativ hochwertigen Textilien sind ihre mechanischen und „intelligenten“ Funktionen sowie ihre Schutzeigenschaften.

Nach intensiver dreijähriger Entwicklung ist mobiltex mit einem neuen Blackout-Gewebe ein großer Fortschritt im Bahnbereich gelungen. „Unseres Wissens nach sind wir die Ersten mit einem derartigen Blackout-Gewebe im Markt, das das höchste Hazard-Level der neuen europäischen Brandschutzanforderung DIN EN-45545-2 erreicht“, sagt Torsten Weißhaar. HL3-Produkte weisen eine geringere Brennbarkeit und Rauchentwicklung auf. Die Gefahrenstufe HL3 gilt als die höchste Gefahrenklassifizierung und muss u. a. in Zügen mit Schlafabteilen und längeren Tunnelfahrten eingehalten werden. Weitere Vorteile der mobiltex-Stoffe: Sie sind pflegeleicht, halogenfrei, blickdicht, gut konfektionierbar und durch eine weiche Beschichtung knickunanfälliger.

Der neue Geschäftsbereich kann hier vom Know-how der Schwester-Marke swela (www.swela.com) profitieren. swela zeigte als Spezialist für Outdoor-Gewebe auf der Messe unter anderem Screen-Gewebe. Diese sind PVC-frei und damit besonders umwelt- und gesundheitsfreundlich. mobiltex kann diese Produkte im Bereich Rail einsetzen, sie sind jedoch auch für Automotive interessant.

Für die Automobilindustrie stehen langlebige, gut skalierbare Systeme im Mittelpunkt. „Wir können jederzeit Trends in Farbgebung, Form und Material in marktgerechte Lösungen umsetzen“, versichert Sales Manager Torsten Weißhaar. So schützt z. B. das wasserundurchlässige, flammhemmende Car Cover-Gewebe das Fahrzeug in allen Jahreszeiten zuverlässig vor Schmutz, Staub und Kratzern. In Entwicklung sind neuartige textile Heiz- und Beleuchtungselemente. Durch spezielle Beschichtungen der Textilien soll beispielsweise der Fahrzeughimmel in sanftem Licht erstrahlen oder Autositze beheizt werden können.

Für die Flugzeugindustrie bietet die neue Marke flammhemmende, leichte Textilien, die den hohen Belastungen in der Luft standhalten. mobiltex nutzt dabei die Erfahrung der Schwester-Marke drapilux (www.drapilux.com). Der Objektausstatter punktet mit IMO-zertifizierten, flammhemmenden Stoffen, die mit intelligenten Funktionen –luftreinigende, antimikrobielle und schalldämpfende Eigenschaften – ausgestattet werden können. Design und Technik gehen Hand in Hand: So können z. B. individuelle Logos oder Dessins auf den Stoff gebracht werden. Sonderanfertigungen sind bei mobiltex jederzeit möglich: Mit der Weiterentwicklung bestehender Textilien entstehen individuelle Lösungen, die im Anschluss serienreif in Produktion gehen können.

23.05.2017

 

 








Artikel vom: 30.06.2017

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