Verband der nordwestdeutschen
Textil- und Bekleidungsindustrie e.V.
Tuesday, 24. October 2017
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F.O.S. vertreibt Textiluhr zur Messung von Luftdurchlässigkeit


Die F.O.S. Unternehmensgruppe vertreibt auf www.textiluhr.de ab sofort ein Prüfinstrument zur Kontrolle der Luftdurchlässigkeit von Textilien. Der Filtertechnik-Spezialist aus Ahlen hat die sogenannte Textiluhr weiterentwickelt und vertreibt nun das neuste Modell TX15. Das Angebot richtet sich nicht nur an die Textil- und Papierindustrie, sondern an alle, die auf gewisse Textileigenschaften angewiesen sind. „Mit diesem nützlichen Instrument lässt sich die Gewebedichte von Textilien sehr einfach bestimmen“, betont Christian Reining, Geschäftsführer der F.O.S. Unternehmensgruppe.

Textiluhren haben nichts mit haushaltsüblichen Zeitmessern gemein. Die TX15 misst die Porigkeit von Gewebe. Dies dient der Qualitätsbestimmung des Stoffs. Dabei ermittelt sie die Zeit, die benötigt wird, um ein gewisses Luftvolumen bei durchschnittlich konstantem Druck durch ein Gewebestück zu saugen. So ermittelt die Textiluhr zuverlässig die Luftdurchlässigkeit des Stoffs. Dieser Wert lässt wiederum Rückschlüsse auf weitere Parameter wie die Verschmutzung (wichtig für Filtermedien), Alterung (wichtig für Gewebe wie Fallschirmseide), die Dichte von Zellstoffen (Qualitätskontrolle bei Toilettenpapier und Küchenrolle) oder die Farbverteilung (bei Färbeprozessen) zu. Die Textiluhr lässt sich aufgrund ihrer kompakten Bauweise einfach transportieren und kommt gänzlich ohne Stromversorgung aus. Als Mobilgerät ist die TX15 direkt in der Fertigung oder im Feld einsetzbar. Sie erlaubt eine sogenannte zerstörungsfreie Prüfung, die am fertigen Produkt durchgeführt werden kann, ohne Proben daraus schneiden zu müssen. Zusätzlich decken die verschiedenen Ansaugtests der Uhr einen großen Messbereich bei gleichzeitig niedriger Laufzeit ab. Die Textiluhr ermittelt binnen weniger Sekunden präzise Messergebnisse in mehr als 100 frei wählbaren Einheiten und zeigt diese direkt an. Ein mühsames Umrechnen mit dem Taschenrechner entfällt. Sie ist aufgrund ihrer soliden Ausführung außerdem langlebig und misst die Luftdurchlässigkeit zuverlässig.

Nicht nur die Textil-, sondern auch die Zellstoffindustrie setzt die Textiluhr ein. Im Freizeitbereich verwenden sie Gleit- und Fallschirmschulen, aber auch Segel-und Ballontuchhersteller. F.O.S nutzt das Instrument in seinem Betrieb zu Prüfzwecken von Filtermedien bereits seit geraumer Zeit. „Mit dieser Textiluhr haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht. Nach der Auflösung der Herstellerfirma HSL GmbH aus Altersgründen bestand die Gefahr, dass sie überhaupt nicht mehr produziert werden würde. Da sind wir eingesprungen“, erläutert Reining. Gemeinsam mit Martin Hoppe, dem Sohn des einstigen Konstrukteurs, entwickelte F.O.S. das Messinstrument noch einmal weiter. Die Datenausgabe erfolgt heute nicht mehr auf der Uhr selbst, sondern ganz praktisch per Smartphone-App. F.O.S. in Ahlen produziert die Uhr nicht nur, auch Service und Wartung werden von dem Textilhersteller übernomme.

28.06.2016








Artikel vom: 28.06.2016

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